10 Must-Haves für Ihre Website

Tipps zur Umsetzung:)

Beim Erstellen einer Website geht es nicht nur um das Optische, sondern auch um die technischen Standards. Es ist eine Menge zu beachten, um den aktuellen Rechtslagen zu entsprechen und online schnell gefunden zu werden. Dieser Beitrag bietet einen Überblick über die zehn Must-Haves, welche Ihre Website aufweisen sollte.

1. Impressum

Jede Website muss über ein Impressum verfügen, dies ist rechtlich vorgegeben und unausweichlich. Hierbei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Unternehmen, einen Blog oder eine Privatperson handelt. Das Impressum muss mit einem Klick erreichbar und auf jeder Seite gut sichtbar sein. Deswegen ist es ratsam dieses im Footer, der Bereich am Ende jeder Seite, zu platzieren. Welche Elemente das Impressum zwingend, in Österreich, enthalten muss, können in der Broschüre der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) eingesehen werden.

2. Domainname

Vielen ist nicht bewusst wie wichtig der richtige Domainname ist. Gleichgültig ob es sich um ein Unternehmen oder eine Privatperson handelt, ein gut gewählter Name ist für alle von Relevanz. Ein aussagekräfter Domainname trägt eine Menge zum Erfolg bei. Im Internet gibt es zahlreiche Beiträge über die technischen Aspekte einer Domain und Tipps, wie der beste Name ausgewählt wird. Zusätzlich bietet nic.at mit dem .at-Domainfinder ein ideal Tool, um passende Vorschläge zu erhalten.

3. Barrierefreiheit

In der heutigen Zeit wird Barrierefreiheit bei Websites immer wichtiger. Nicht alle Benutzer des World Wide Web können gut sehen oder eine Maus und Tastatur verwenden. Deswegen ist es wichtig auch diesen Menschen es zu ermöglichen, die Website optimal und ohne Einschränkungen nutzen zu können. Maßnahmen, welche Sie einführen können, sind z.B. ein starker Kontrast, die Möglichkeit die Schrift zu vergrößern und eine einfache Menüführung. Weitere Handlungen und Informationen sind bei der Wirtschaftskammer Österreich aufzufinden.

4. User-freundliches Design

Einzigartig heißt nicht immer besser. Die Website außergewöhnlich und extravagant sein, dass heißt aber nicht, dass sie gut ist. Die User müssen sich auf den Seiten zurecht finden und schnell Informationen erhalten können. Die Bedürfnisse der Zielgruppe müssen bei der Designgestaltung im Vordergrund stehen. Die Website sollte eine gute Struktur und eine einfache Navigation aufweisen. Zusätzlich sollte sie nicht überladen sein, damit die User die gewünschten Informationen schnell finden.

5. Datenschutzerklärung & Cookies

Naben dem Impressum ist auch, seit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), eine eigene Seite für die Datenschutzbestimmungen und Cookie-Richtlinien verpflichtend. Hier muss ersichtlich sein, welche Dienste auf der Website eingebunden sind, wie z.B. Google Analytics und Social-Media Button.

6. Mobiles bzw. Responsive Design

Heutzutage verwenden über die Hälfte der User das Internet über das Smartphone oder Tablet. Dies bedeutet, dass ihre Website auch auf diesen Endgeräten optimiert und User-freundlich sein muss. Durch dies wird lästiges scrollen oder fehlerhafte Platzierung vermieden. Aufgrund dessen sollte schon bei der Entwicklung der Website auf ein responsive Design gesetzt werden und auch bei der Programmierung sind ein paar Sachen zu beachten.

7. XML Sitemap

XML Sitemaps zeigen die Struktur der Website und stellen sozusagen die „Landkarte der Website“ dar. Sie enthalten sämtliche Verzeichnisse und Unterseiten. Obwohl heutzutage die Navigation deutlich einfacher und eleganter als frühe gelöst werden kann, spielt die Sitemap für die Suchmaschinen noch eine große Rolle. Die Suchmaschinen können nur XML Sitemaps die Website besser verstehen.

8. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Die Suchmaschinenoptimierung ist essentiell, damit die Website überhaupt von den Suchmaschinen gefunden wird. Hierbei gibt es sowohl technische als auch inhaltliche Grundlagen. Beispiele hierfür sind XML Sitemaps, responsive Design und Keywords.

Keywords sind sehr relevant und sollten bei jeder Seite und jedem Beitrag festgelegt werden. Zur Feststellung ob die richtigen Keywords, jene die wirklich in die Suche eingegeben werden, verwendet werden, gibt es geeignete Tools wie der Google Keyword Planner.

9. SSL-Zertifikat

Das SSL – Zertifikat (Source Socket Layer) ist für die Verschlüsselung der Website zuständig und wird zur sicheren Übertragung von Website-Daten eingesetzt. Dies geschieht mithilfe eines Protokolls und muss über den jeweiligen Hostinganbieter installiert werden. Hierbei gibt es ein kostenloses Zertifikat von Let’s Encrypt.

10. Social Media Integration

Social Media wird immer wichtiger und relevanter in der heutigen Welt. Die Plattformen werden nicht mehr nur verwendet, um mit Freunden zu kommunizieren oder Bilder hochzuladen, sondern auch als Marketing-Tool. Die User vertrauen heutzutage mehr auf Bewertungen und Empfehlungen von Freunden oder öffentlichen Personen. Deshalb ist es empfehlenswert entsprechende Buttons, wie Like- und Sharebuttons, zu integrieren.